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Werkverzeichnis

Dies ist eine chronologische Aufstellung meiner Kompositionen. Die mit * bezeichneten Werke sind direkt bei mir erhältlich.

Schreiben Sie mir einfach ein mail unter: windcrypt@bluewin.ch

 

 

 

 

PAPA HAYDN's PARROT (Des Papstes Papagei) für Streichquartett

Amsterdam, Basel, 2016 (18)

Im Auftrag der Privatstiftung Esterhazy wurde das Quartett vom Schumann Quartett auf dem Schloss in Eisenstadt uraufgeführt. Es ist eine Paraphrase in 8 Sätzen auf das Vogelquartett von Haydn Op 33 no 3.

 

 

Messages from a pure Land (Nachrichten aus einem unberührten Land)

Basel, Amsterdam, Tokyo, 2016 (10 min)

Dieses Werk ist für eine Kombination aus Westlichen und Asiatischen Instrumente gesetzt: Shakuhachi, Koto, Tsuzumi, Trompete und ein Streichquintett. 

Es bezieht sich auf eine der wichtigsten Schulen des Buddhismus, den Amida oder Reines-Land Buddhismus.

Es wurde vom Ensemble Nomad, Tokyo in Auftrag gegeben und die Uraufführung ist im März 2016 in Tokyo.

Dirigent ist Norio Sato. 

 

Canto 33 für Vokalensemble und drei Instrumente

Basel, Riga, 2015 (60 min)

Canto 33 ist für 8 Männerstimmen, 9 Frauenstimmen (alle solistisch) Solocountertenor, Harfe, Perkussion, Kontrabassklarinette gesetzt. Es ist mein erstes grosses sakrales Werk. Textgrundlage dafür der 33. Gesang des Paradieses aus der Divina Commedia von Dante Alighieri. Es ist ein sehr anspruchsvolles Werk für den Chor, das - weil es auf spektralen Kompositionstechniken basiert - auch Mikrotonale Passagen hat. Es wurde 2015 am MelosLogos Festival in der Kathedrale von ERfurt vom Lettischen Radiochor uraufgeführt und von Deutschlandradio Kultur aufgenommen.

Drei Intermezzi: Prae - Luder, Feuillet d'Al-boom, Ch-ango für Violoncello und Akkordeon

Basel, New York, 2015 (15 min)

 

Diese Stücke wurden von Viviane Chassot und David Pia anlässlich ihrer Ambassador - Tournee in Grossbritannien in Auftrag gegeben. Das erste Stück, Prae - Luder ist eine Hommage an J.S.Bach, Feuillet d'Al-boom ist  eine Hommage an Robert Schumann und Ch-ango ist eine Hommage an Astor Piazzolla - alles Komponisten die in dem gleichen Programm auch gespielt wurden..  Alle integrieren auf die eine oder andere Weise  Schweizer Volksmusik, seien es Ländlerli, Zöuerli oder das Simmelibärglied (im CH-ango)

Keeping watch für Oboe d'amore und Streichquintett

Basel, 2015 (15 min)

 

Dieses Werk basiert auf einem Gedicht des berühmten persischen Dichters Hafiz. Es ist in seinem ornamentalen Gestus und der Verwendung eines Indischen Ragas (Subha Pantuvarali) dem viel älteren Flötenquintett Song of the Reed (Gedicht von Rumi) recht ähnlich. Das Werk war ein Auftrag des Musikfestivals in Ernen und wurde dort mit Bart Schneemann als Solisten uraufgeführt.

Es gibt unterdesssen auch eine Version für Oboe d'amore, Viola d'amore und Streichorchester die Garth Knox gewidmet ist.

VierEinig

Basel, 2014 (25')

Acht neue Lieder für Gemischtes Vokalensemble mit Instrumentalbegleitung in den vier Landessprachen. Uraufführung und Auftrag: Basler Vokalsolisten.

Besetzung 12 Stimmen, Hackbrett, Violine, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Zink

Louange für Baryton, Viola und Violoncello

Basel, 2014 (15 min)

Dieses Stück wurde von der Barytonistin Jessica Horsley in Auftrag gegeben. Es wurde im Rahmen der Camerata -Variabile Konzertreihe im Gare du Nord uraufgeführt. Der Baryton wird darin als Soloinstrument gehandhabt während die anderen beiden Instrumente als eine Art Erweiterung der Resonanzsaiten des Baryton dienen. Im Mittelteil gehen cello und viola etwas ihrer eigenen Wege und das Stück wird etwas aufgewühlter im Charakter. Trotzdem steht es in der Tradition des In Nomine - eine Sakrale Werkgattung die fast keiner der englischen Komponisten des 16. Jh ausliess.

Die Rheinsirene

Basel, 2013 (20 min)

Dieses Werk für Klarinette (Es/Bass), Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass wurde für das Ensemble Fiacorda aus Basel geschrieben und basiert auf einem Text von Martin Dean. Es ist leicht verständlich für den Hörer aber nicht so leicht für das Zusammenspiel.

Vier Schweizer Tänze

Basel, 2013 (15 min)

Diese vier virtuosen Stücke für Klavier vierhändig benötigen auch etwas Schauspieltalent, denn der dritte Tanz ist eine kleine theatralische Szene. Sie wurden vom Klavierfestival in St. Ursanne in Auftrag gegeben und von Dana Ciocarlie und Christiane Baume - Sanglard uraufgeführt.

Zauber - und Bannsprüche aus alter Zeit

Basel/Aerö, 2013 (40 min)

Lettische, vorchristliche Zaubersprüche und alte Schweizer Spruchweisheiten und Alpsegen waren der Ausgangspunkt für diese Musik welche ich für das Lettische Vokalensemble Putni und die Camerata Variabile in einer Besetzung mit Hackbrett, Klarinette, Zink, Violine, Cello und Kontrabass schrieb. Entstanden ist eine Welt ungewöhnlicher Klänge und Atmosphären. Das Alpentöne - festival hat das Werk in Auftrag gegeben und wurde von Pro Helvetia unterstützt.

Aria, Ignis, Terra, Aqua für Flöte/Altflöte/Piccolo Solo

Basel, 2013

Diese Stücke sind vier Flötist/innen gewidmet : Eva Oertle, Isabelle Schnöller, Roy Amotz and Alain WinkelmanJedes der vier Stücke hat eine Dauer zwischen 5 und 8 Minuten.

Tea and Reel for two für Viola und Oboe

Shrewsbury, Wales, 2012

Dieses kurze Werk war ein Hochzeitsgeschenk für Stella Wilkinson und Philip Mahrenholz.

Resonance of rock (Felsenresonanz)

Berlin, 2012 (11 min)

Dieses Werk ist für Streichtrio, Sheng (Chinesische Mundorgel), Daegum (Koreanische Bambusflöte) und Changgu (Koreanische Trommel) Es ist ein Auftragswerk für das Asian Art Ensemble in Berlin.

Bandes Dessinées

Basel und Berlin, 2012 (15 min)

Ein sehr lustiges, virtuoses Stück das von drei sehr hungrigen Tieren handelt. Es ist für Kammerorchester (nur Streicher - mind. 6,5,4,3,1)Es basiert auf einer graphischen Skizze die ich in 1o Minuten für ein befreundetes Streichtrio in Amsterdam zeichnete, die ihr Publikum um graphische Partituren baten - um sie dann auf der Stelle vom Blatt zu interpretieren.

Sic amicus amicum fugit - Trio für Horn, VIoline und Klavier

Basel/Graz, 2011 (11 min)

Trio für Horn, Violine und KlavierAuftrag von Pro Musicis, Paris. Gewidmet Pro Musicis und seinem Gründer dem Vater Merlet.Die Premiere war in der Salle Cortot, Paris mit David Guerrier, Horn, Dana CIocarlie, Klavier und der Komponistin an der Violine.

Baumgespräch (Tree Talk)

Basel, 2011 (11 min)

für zwei Solocelli und Kammerorchester (nur Streicher aber mind. 5,4,3,3,1) Auftrag der Camerata Zürich - es ist Thomas und Patrick Demenga gewidmet. Uraufführung in der Tonhalle Zürich März 2011.

Quadriga Quartett

Basel, Amsterdam, Romainm ,Paris, 2011 (26 min)

Quartett in vier Sätzen. Eberhard Feltz gewidmet. Im Auftrag der Kammermusikgesellschaft Basel.Besonderheiten: Der erste Satz ist Unisono, mit erlaubten Mikrotonalen Abweichungen und leichten, zeitlichen Verschiebungen. Der zweite Satz, ein sehr schnelles Scherzo im 7/8 Takt ist durchwegs in 2stimmigem Kontrapunkt gehalten. Der dritte Satz ist durchwegs vierstimmig und inspiriert von Mandelstam-Gedichtfragmenten. Der letzte Satz ist achtstimmig - sehr oft in Parallelbewegung.Die Ansprüche an technische Fähigkeiten und Zusammenspiel der Ausführenden sind sehr, sehr hoch.

Miorita - Doppelkonzert für Alphorn, Trompete, Büchel und Kuhhörner

in Basel und Wales geschrieben, 2011 (20 min)

Auftrag des Kammerorchesters Basel. Solisten sind Balthasar Streiff (Alphorn, Büchel und diverse Kuhhörner) sowie Simon Lilly (Trompete, Büchel und diverse Schafhörner) Uraufführung in Glarus 14. Januar 2012 und in der Martinskirche Basel (15. Januar 2012) Das Stück ist um vierzig Minuten erweiterbar: Es gibt eine graphische PArtitur welche die Mitwirkung von Kindern vor der eigentlichen Aufführung des Doppelkonzertes erlaubt. Diese Erweiterung arbeitet mit denselben Materialien und manche Orchestermitglieder und die Solisten nehmen daran teil.

Traumdeutung

Basel, Marrakech, 2011 (20 min)

Vier Gedichte von vier Dichterinnen - Johanna Arp, Irène Gayraud, Friederike Mayröcker und Tal Nitzan waren der Ausgangspunkt für vier kurze, zerbrechliche und zum Teil alptraumhafte Stücke in einer Besetzung für Harfe in Obertonstimmung, Klarinette, Flöte und Streichquartett.Die Kompositionen benutzen die Rezitation als lebendiges Element der Aufführung und im Idealfall lesen die Dichterinnen ihre Texte selbst.Die Stücke waren ein Auftrag des Zeitkunst Festivals in Berlin und wurden dort im Radialsystem und später im Centre Pompidou in Paris uraufgeführt.

In einem alten Park

Basel, 2010 (16 min)

Dieses Werk für Marimbaphon, Klavier, sopran/Altsaxophon, Akkordeon, e-Gitarre und Perkussion besteht nicht nur aus Teilen eines alten St.Galler Walzers sondern beherbergt neben Bäumen,Einem Pavillon, überwucherten Wegen und verschiedenen Vögeln auch ein Waldmonster.Es wurde für die Kantonsschule am Burggraben St.Gallengeschrieben.

Satanica

Basel, 2010 (45 min)

Chamber Opera/Music Theatre for bassbariton and actressPiccolo/Flute, Clarinet/Bassclarinet, Percussion, Bandoneon, Piano (scordatura) Synthesizers, Contrabass, Violin and Live Electronics (Max)

Chill't Horn und Quodli Beat

Basel, 2010 (12 min)

Zwei kurze Werke für ein Volsmusikensemble (die Musiker brauchen aber Erfahrung in neuer Musik) Hackbrett, Klarinette, Violine, Viola, Kontrabass.Chill't Horn ist sehr langsam und braucht (wegen der Kombination von Obertonleitern in Flageolets) in den Streichern eine Skordatur.Quodli - Beat ist eine Verulkung von Techno. Es verwendet dazu mehrere Melodien aus dem SChaffhauser Volksmusikgut.Beide Stücke brauchen Tonabnehmer (Hallgerät für Chill't horn und Verstärkung für Quodli Beat)Auftrag des Lucerne Festival

Extravagancia (über ein Stück von Rafael Spregelburd, Buenos Aires)

Basel - Romainmoter, 2010 (90 min)

Kammeroper für Mezzosopran und Bassbariton sowie ein Ensemble von 7 Musikern: Bandoneon, Synthesizer, Klarinette/n, Flöte/n, Kontrabass, Violine und Perkussion (Set, Mallets, Pauken)Uraufführung im Teatro Colon, Buenos Aires mit Cecilia Arellano, Mezzo; Robert Koller, Bassbariton und dem Ensemble Phoenix Basel (Jürg Henneberger, Dirigent)

Trio "Moirai" für Violine, Cello und Klavier

London, 2009 (25 min)

Dieses Werk wurde vom Trio Montin, Bern in Auftrag gegeben.Thema dieses Werkes sind die drei mythologischen Frauen Klotho, Lachesis und Atropos. Klotho spinnt den Lebensfaden, Lachesis misst ihn ab und Atropos trennt ihn ab. Sie stehen für die drei bestimmenden Faktoren des Schicksals.Es ist ein sehr vielschichtiges Trio und eine rechte Herausforderung für die Interpreten.

"Vestibula" für Harfe in Obertonstimmung, Klarinette(n), Flöte(n)

London, Basel, Romainmotier, 2009 (16 min)

Dieses Werk wurde von der Musikfabrik Koeln in Auftrag gegeben. Die sechs Miniaturen basieren auf sechs Gedichten von Giuseppe Ungaretti - ein italienischer Dichter den ich seit langer Zeit sehr liebe. Es sind sehr spezielle Stücke - ihr seltsamer Klang, der von der Obertonstimmung der Harfe herrührt lässt sie trotzt ihrer Emotionalität sehr fremd erscheinen - ein Zwiespalt, den ich persönlich sehr mag.Alle sechs sind Musikerpersönlichkeiten gewidmet die für meine künstlerische Entwicklung von grosser Wichtigkeit waren.(György und Marta Kurtag, Claudio Abbado, Klaus Unger, Edwin Villiger, Hansheinz Schneeberger, Georg Friedrich Haas)

Appel à la licorne

Basel, 2008 (4:30 min)

für 12 Jagdhörner und ein Horn in F. Das Werk ist ein Kompositionsauftrag des "Festival de Forêts" in der Nähe von Paris. Es konnte nicht uraufgeführt werden weil es rhythmisch sehr diffizil ist und weil die meisten Spieler dort keine Noten lesen konnten. Ein Jahr Später wurde es von professionellen Naturhornspielern gespielt und es war ein grosses Gaudium.

Sehnsuchtslied

Basel, 2008 (7 min)

Dieses Lied für Sopran und Klavier basiert auf einem Gedicht von Selma Meerbaum - Eisinger. Es ist meinem Kompositionslehrer Roland Moser gewidmet und wurde anlässlich seines Geburtstagskonzertes im grossen Saal der Musikakademie Basel von Silke Gäng und Tiffany Butt uraufgeführt.

"Stasera" (heute abend) für Posaune und Klavier

London, New York, Basel, 2008 (16 min)

Dieses Werk wurde von Dirk Amrein und Jürg Henneberger in Auftrag gegeben die auch die Uraufführung in Basel spielten."Stasera" ist der Titel eines Gedichtes von Giuseppe Ungaretti.

FOLLIA für Blockflöte, Bassgambe und Cembalo

London, Basel, 2008 (15 min)

Dieses Stück wurde vom Ensemble Aspecte in Auftrag gegeben. Es ist noch nicht uraufgeführt worden. Es ist der Amerikanischen Schriftstellerin Eloise Segal gewidmet. Ich lernte sie während meiner Studienzeit in New York kennen und das Stück nimmt Bezug auf ein wichtiges, kurzes Gespräch das wir kurz vor ihrem Tod hatten.

Szenen einer Ehe

Basel, 2008 (ca 7 min)

Ein Musikalischer Schwank und ein sehr persönliches Hochzeitsgeschenk an die Klarinettistin Karin Dornbusch und den Saxophonisten Sascha Armbruster. Das Stück portraitiert nicht nur Charaktereigenschaften dieser zwei Musiker sondern auch Tätigkeiten die Paare gerne zusammen ausüben: Konversation, Kopulation, Berührung, Schlaf, Streit... es ist für Sopransax und Bassklarinette. die Reihenfolge der Tätigkeiten kann von den Spielern im Moment der Aufführung selbst bestimmt werden.

Praelu-Duell für 2 Violinisten im Frack

Basel/Hübenthal/Avignon, 2008 (10 min)

Ein Stück das ziemlich viel Schauspielkunst von beiden Beteiligten verlangt. Der eine erschiesst darin den anderen (pantomimisch mit dem Bogen) darauf muss sein Gegner mitsamt der Geige (spielend) zu Boden stürzen - was nicht einfach ist. Es ist ein ziemlich dramatisches Stück und schrecklich lustig. Es ist meinem alten Freund und Mentor Hansheinz Schneeberger gewidmet mit dem ich es auch aufführe. Es wurde anlässlich der 100 Jahrfeier der Musikakademie Basel uraufgeführt.

Song of the reed

Amsterdam, Romainmotier, Basel, 2008 (30 min)

Ein grosses Quintett für Altflöte/Piccolo und Streichquartett welches auf einem wunderbaren Gedicht von Rumi (13.Jh, Persien) basiert. Das melodische Material stammt von drei Indischen Ragas ab: Puriya Danashri, Marwa and Iman Kalyan). Wieder spielt der Spektralismus für die harmonische Gestaltung eine wichtige Rolle - wie auch Polymetrien. Das Werk wurde in Auftrag gegeben von Nicholas Berwin/IMS Prussia Cove

Pulsed Rainbow

Basel, 2008 (9 min)

Für Orgel und Tänzer. Dieses Werk wurde von der Organistin Babette Mondry in Auftrag gegeben und von ihr selbst und dem Tänzer Oliver Dähler in der Peterskirche Basel uraufgeführt.

Vers l'ouvert für Orchester

Wien, Romainmotier, Basel, 2008 (16 min)

Dieses  Orchesterwerk ist ein Auftrag der Sinfonietta Basel. Es basiert auf einem Experiment mit freier Gedankenassoziation und ist ein sehr anspruchsvolles Stück für das Orchester. Das harmonische Grundkonzept ist hauptsächlich spektral. Für mehr Informationen zu diesem Werk siehe auch unter "Interview 3" welches auf dieser Website veröffentlicht ist.

Impromptu für Klavier Solo

Romainmotier, Basel, rev. Oxford, 2007 (12 min)

Das Impromptu für Klavier Solo wurde 2007 von der französisch-rumänischen Pianistin Dana Ciocarlie für ein Konzertam Klavierfestival in St. Ursanne in Auftrag gegeben. Das etwa 11 Minuten lange Werk basiert auf zwei Obertonreihen über H und Cis welche für zwei Welten stehen: diejenige der Natur (H) und die des Menschen (Cis) Während des Werks treten diese miteinander in Verbindung und aus ihrer Begegnung entstehen plötzlich Vogelrufe, sich überlagernde Basspulsationen, ein kleiner Walzer, ein Choral, sich steigernde Wechselnoten und weit gespannte chromatische Linien. Diese Elemente bilden zusammen elf verschiedene Fragmente die allesamt Reminiszenzen an traditionelle musikalische Strukturen sind. Rhythmisch miteinander verwoben werden sie durch polymetrische Zyklen welche eine Illusion von agogischer Freiheit entstehen lassen und damit den, für ein Impromptu typischen improvisatorischen Gestus. Das Werk wurde als Fortsetzung der Mélodie Hongroise von Schubert konzipiert und wird deshalb häufig ohne Unterbruch nach diesem gespielt. Es ist über weite Strecken auf drei Systemen notiert und trotzt seines überwiegend meditativen Charakters sehr anspruchsvoll zu spielen.

5 Haiku für Bassbariton, Streichtrio und Gitarre

Lied, 2007 (14 min)

Diese kurzen Stücke für Bassbariton, Gitarre und einige kleine Perkussionsinstrumente (gespielt vom Sänger und dem Gitarristen) sind dem Schweizer Sänger Kurt Widmer gewidmet. Sie wurden anlässlich meines Kompositionsdiploms in der Leonhardskirche Basel am 14. Juni 2007 uraufgeführt. Sie wurden in Longbredy, Dorset, England komponiert. Ursprünglich hätten es acht sein sollen - zwei für jede Jahreszeit. Der Frühling fehlt zur Zeit noch.

"Fremdländler" für Klarinette, Violine, Viola, Cello, Bass und Hackbrett

Tokyo, Basel, 2006 (15 min)

Dieses Werk wurde für die Camerata Variabile Basel geschreiben und im Oktober im Gare du Nord Basel im Oktober 2006 uraufgeführt. Es basiert auf der Geschichte vom "totemügerli" von Franz Hohler. Da diese in den Bergen spielt gibt es auch in der musikalischen Realisation viele Anspielungen auf Volksmusikmaterial. Es ist für A/Es- Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Hackbrett. Es ist ein sehr witziges Stück - jedoch nicht einfach zu spielen. Die Uraufführung fand im Goetheanum Dornach statt.

Dante: Aus dem Inferno, fünfter Gesang für violine solo und Effektgerät

Diessenhofen, "Kirche Paradies", 2006 (10 min)

Dieses Werk ist der Beginn eines ganzen Zyklus um die Divina Commedia Dantes. Unterschiedliche Gesänge der Hölle, des Fegefeuers und des Himmels werden für verschiedene Formationen vertont werden - ein Projekt, das mich auf Jahre hinaus beschäftigen wird.

"From the Ashes" für Ensemble

Musikakademie Basel, Schweiz, 2006 (45 min)

Diese Komposition ist dem Ensemble Phoenix gewidmet und wurde am ersten July 2006 uraufgeführt. Die Besetzung besteht aus dreizehn instrumenten: Celesta, Cembalo (verstärkt) alte synthesizer, Streichquintett (verstärkt) perkussion/Pauken, Piccolo/Altflöte/Bassflöte, es-Klarinette/Bassklarinette/Kontrabassklarinette, Posaune und Alphorn/Horn. Im Zentrum des Stückes steht der Phoenixmythos sowie die Planetenkonstellation des 1. Juli 2006.

Rota Orat Taro Ator für Violine und Klavier

Den Haag/Basel, 2005 (15 min)

Das Werk wurde von der Harvard Musical Association, Boston in Auftrag gegeben. Es wurde in Boston und New York aufgeführt und ist ein sehr schweres Stück für beide Interpreten.Es basiert auf einem Tarotspiel - so hatte der Entstehungsprozess - zumindest was Charakter und Struktur anbelangt - ein aleatorisches Element

"Sink" für Orchester, Cembalo und Altusstimme

2003 (7 min)

"Sink" war ein Kompositionsauftrag der Musikakademie Basel für deren Septemberworkshop in 2003.

Gravitation I und II für Violine und Klavier

Basel, 2002 (13 min)

Gravitation I ist Hansheinz Schneeberger gewidmet und wurde am 4.April im „Gare du Nord“ in Basel von ihm zusammen mit der Pianistin Stefka Perifanova uraufgeführt.Gravitation II entstand ein Jahr später. die Uraufführung war erst 2012 in Sighisoara, Rumänien. Dana Ciocarlie und ich spielten sie. Es ist ein sehr extremes Werk mit seinen hohen technischen und musikalischen Anforderungen.

"Ligaturae" für Violine, Tamtam, tibet. Klangschalen (4) und eine kleine Glocke

Basel, 2002 (7 min)

Ligaturae ist eine ruhige Meditation über die harmonischen Stufen I, IV, V, I, gespielt von tibet. Klangschalen. Es ist meiner Mutter Regula Winkelman gewidmet und wurde am 1. Mai 2002 in Altstätten an einer "finissage" uraufgeführt.

Ciaccona für Violine Solo

Akureyri/Basel, 2002 (6 min)

Dieses Stück ist Chiara Banchini gewidmet. Es ist eigentlich für Barockgeige geschrieben, doch kann es auch auf einem modernen Instrument gespielt werden. Die alte Vorlage des Stückes, der immer wiederkehrende Bass wird durch weite Strecken des Stückes beibehalten - nur in der Mitte löst sich dieser harmonische Anhaltspunkt in einer virtuosen Flageoletpassage auf.

"Herrgott und Teufel“ für 2 Sprecher, 2 Percussionisten, 2 Schalmeien, Streichquintett (Neufassung), und Klavier

Basel, 2001 (33 min)

Dieses Stück ist wohl das verrückteste Ding, das ich bisher in meinem Leben creiert habe. Es ist zwei „Thomas“ gewidmet: Thomas Brunnschweiler, der das, ihm zugrundeliegende Anagramm verfasste und Thomas Demenga, der mich anfragte, es am Internationalen Musikfestival in Davos uraufzuführen. Die Uraufführung fand in dem alten Saal des Kurhotels auf der Schatzalp bei Davos statt. Die Musiker waren: Samuel Wettstein, Klavier; Matthias Würsch und Daniel Stalder, Percussion; Stéphanie Meyer, Violoncello, Raphael Sachs, Viola; Helena Winkelman, Violine; Ann Allen und Isacco Colombo, Schlameien; Christoph Dangel und Lucas Roessner, Sprecher. Sie waren eine phantastische Band, die dieses ziemlich schwierige Stück in sehr kurzer Zeit erlernten und aufführten. Mein Dank an die “Credit Suisse” für den Kompositionsauftrag.

Kritik von "Herrgott und Teufel" der "Ostschweizer Zeitung"

Kritik von "Herrgott und Teufel" der "Davoser Zeitung"

"Golem" für Violine, Tamtam und zwei Zimbale

Basel, 2001 (08:06 min)

Golem ist ein sehr dunkles Stück – es wurde kurz nach den Angriffen auf New York vom 11.Sept 2001 geschrieben. Trotzdem gibt es sehr wenig Dissonanzen darin, da diese keine klangliche Verbindung mit dem Tamtam und den Zymbalen eingehen. Golem ist meinem Vater gewidmet, mit dem ich ihn auch zusammen spiele.

"V.B.G.“ (vom Berg gefallen) für Violine und Klavier

Basel, 2001 (9 min)

VBG ist für meine Freundin und Kollegin Isabelle Ladewig geschrieben. Auslöser für das Stück war ein Zwischenfall: Als sie nach Paris kommen sollte, um mit an einem Kompositionskurs Streichquartett zu spielen, stürzte sie eine Woche vorher in den Schweizer Bergen ab. Sie führte das Stück später zusammen mit ihrem Pianisten Jan Schultz im Dezember 2001 in Winterthur auf.

"Rondo mit einem Januskopf" für Violine und Violoncello

Basel, 2000 (8 min)

Dieses Duo für Violine und Violoncello steht mit seinen leichtsinnigen, jazzigen Refrains der Musik Dave Brubecks sehr nahe. In den Mittelteilen begibt es sich jedoch immer wieder auf experimentelles Terrain. Es ist dem Cellisten Christoph Dangel gewidmet, der es auch mit mir an einer Party im Dec.2001 uraufführte.

"Immediation" für Violine, Tamtam, tibet. Klangschalen und Zimbale

Basel, 1997 (03:30 min)

Diese Komposition wurde in nur wenigen Tagen vollendet und ist eine meiner liebsten Kompositionen - sie ist sehr einfach in der Faktur aber trotzdem sehr vielschichtig in Charakter und Ausdruck. Da sie ein sehr spezielles Instrumentarium erfordert, kann sie im Moment niemand ausser mir selbst spielen. Ich verwende das Stück sehr oft für meine Solorezitals. Es wurde von mir selbst an der Vernissage der Künstlerin Brigitte Uttar Kornetzky in Altstätten uraufgeführt. Es ist eine Vorwegnahme meiner späteren Faszination für Indische Musik - das ganze Stück entwickelt sich entlang des Bordunklangs der gestrichenen tibetischen Klangschale.

© 2017 Helena Winkelman, crafted by bitwave